Back to the roots – Teil zwo

tuxManchmal besinne ich mich der guten alten Zeit, und dann zieht es mich dahin zurück. Nach der Installation einer weiteren Festplatte – die lag nach dem Austausch gegen eine SSD für mein Netbook hier noch ungenutzt herum – hatte ich nun die Gelegenheit, an Stelle eines weiteren Manjaro-Ablegers das Original auf die Platte zu bringen.

Bildschirmfoto vom 2015-12-08 19-57-25

Die Installation ist reine Handarbeit und mit der exzellenten Anleitung schnell erledigt. Der größte Aufwand entsteht erst mit der Installation der benötigten Anwendungen und dem Herumschrauben am Aussehen der Oberfläche. Ich entschied mich für LXDE, das war damals schon sauschnell…

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Bluebird so richtig schön

In meiner Blauen Phase kommt es auch auf Kleinigkeiten an. So müssen dann aus den grünen Knöpfen blaue werden. Und alles ist gut.

bluebirdR1

Grafikproblem

manjaro-logo-greenUngewöhnliches ereignete sich. Es gibt ein Problem bei meinem Manjaro. Ein kleines. Und das kam so:

Ich spendiere meinem System gerne den aktuellsten Kernel. Das kann dann schon mal ein Kernel sein, der noch nicht frei gegeben ist, also ein rc-Kernel. Bisher funktionierten die immer ohne Beanstandungen. Jetzt wollte ich das auch so mit Kernel 4.3 halten und installierte kürzlich 4.3.0-1-rc5. Meine Grafikkarte nVidia GT218 [GeForce 210] wird eigentlich vom unfreien Treiber video-nvidia-304xx befeuert. Der weigert sich aber standhaft, weshalb ich zunächst den Kernel wieder entfernte. Dann kam rc6, und das gleiche Problem tritt wieder auf. Kernel und unfreier nVidia-Treiber wollen nicht miteinander. Dieses Problem trat zum ersten Mal auf, seit ich Manjaro verwende.

Die Lösung, doch noch Kernel 4.3rc6 benutzen zu können, lag in der Installation des freien Treibers nouveau. Der geht auf Anhieb mit dem neuen Kernel. Auch konnte ich bisher keine Probleme bei der Darstellung auf dem Bildschirm feststellen.

Manjaro 15.09 „Bellatrix“ veröffentlicht

manjaro-logo-greenGestern meldete Pro-Linux, dass Manjaro 15.09 „Bellatrix“ veröffentlicht wurde. Ich hatte das bevorstehende Release ja schon zum Thema gemacht und dann irgendwie verpasst, hier rechtzeitig die Veröffentlichung zu melden, denn bereits einen Tag nach dem Wechsel der stable branch auf 15.09 gab es die offiziellen ISOs mit XFCE und KDE sowie Netinstall zum Download, womit dann der 28. September als offizielles Release-Datum anzusehen ist.

Was gibt es Neues in diesem Release? Abgesehen von der neuen Nummerierung und dem Namen hat sich für den Anwender, der sein Manjaro schon eine Zeit lang pflegt, bis auf neue Versionen der installierten Anwendungen und Systemkomponenten gar nichts geändert. Der Vorteil eines Rolling Release eben – das geht völlig geräuschlos und ruckfrei.

Die gravierendste Neuerung ist die offizielle Einführung des grafischen Installers Calamares, der den Installationsprozess weiter vereinfachen soll.

calamares-1

Die Bedienung ist unkompliziert. Wer schon mal ein Ubuntu installiert hat, wird sich sofort zurecht finden. Die Installation klappte in der VirtualBox einwandfrei, nach dem Neustart läuft das System mit dem LTS-Kernel 4.1.8 und bietet eine umfangreiche Sammlung an Anwendungen. Im Vergleich zu meiner damaligen Installation gibt es Änderungen im Detail. So finde ich den Guayadeque Music Player im Menü, für die Spieler hat Steam Einzug ins Software-Angebot gehalten.

Nach und nach werden jetzt die Community-Editionen mit ihren Veröffentlichungen nachziehen. Dann stehen ISOs mit weiteren Desktop-Umgebungen zur Verfügung.

Mit meinen bisherigen Erfahrungen mit ManjaroLinux kann ich allen Computernutzerinnen und -nutzern, die sich an ein neues System trauen wollen, diese kleine, aber feine Distribution uneingeschränkt empfehlen.

[Update] Wenn ich mich recht erinnere, waren die offiziellen Downloads bereits am 27. September abends verfügbar und das Release-Datum somit einen Tag früher. Aber das ist nur eine Randnotiz.

Windows 10 – Der ultimative Tipp

Anlässlich des Rummels um das Erscheinen von Windows 10 gab es in der Diaspora* den ultimativen Tipp, eventuelle Klippen elegant zu umsegeln:

win10istda

Dem habe ich so weit aber auch rein gar nichts hinzuzufügen. XD

* * *

P.S.: Nebenher hörte ich heute im Radio, dass es mit Win10-Bordmitteln nicht möglich sein soll, bereits gekaufte DVD und BlueRay abzuspielen…

Acht Wochen Manjaro Linux

manjaro-whisker-logo-greenSeit nunmehr acht Wochen läuft Manjaro Linux auf meinen Rechnern. In dieser Zeit sind einige Updates passiert, die auf dem Desktop-PC allesamt fehlerlos ausgeführt wurden.
Einmal gab es ein Problemchen mit der Netbook-Edition, als das Update partout nicht über das grafische Werkzeug pamac laufen wollte. Im Terminal klappte schließlich auch das, anschließend war jedoch eine ganze Reihe an Menüeinträgen verschwunden. Der Fehler wurde lokalisiert und im Displaymanager mdm verortet. Ich ersetzte mdm durch slim und war wieder zufrieden.

Auch wenn ich bei gerade einmal acht Wochen Einsatz kein endgültiges Urteil abgeben will, muss ich feststellen, dass Manjaro Linux sehr stabil läuft und dabei pflegeleicht ist.

Was nun? Das Ende von XP (II)

Im ersten Teil haben wir kurz die Hardware gestreift. Dazu wird später noch etwas mehr zu sagen sein. Generell können wir jedoch gefahrlos behaupten, dass der Großteil der Standard-PC (bei vielen Anbietern auch als Office-PC bezeichnet) linuxtauglich ist. Auf mögliche Schwierigkeiten stoßen wir früher oder später sowieso, hundertprozentig.

2. Was Linux nicht ist

Soviel scheint gesichert: Linux ist nicht Windows, nur ohne dessen Fehler und Probleme. Linux bringt uns nur andere Fehler und Probleme.
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