Fortschrittsanzeige bei apt

openlogo-50 Nach längerer Abstinenz werkelt ja wieder ein Debian auf der Platte. Da ich Systempflege und Administration gerne im Terminal betreibe, beschäftige ich mich natürlich ausgiebig mit der Paketverwaltung, bei Debian dpkg mit dem Frontend apt.
Irgendwann las ich davon, dass es bei der Benutzung von apt nicht mehr nötig ist, spezielle apt-Kommandos wie zum Beispiel

# apt-get update

zu benutzen. Es geht auch kürzer:

# apt update

Dabei zeigt apt auch den Fortschritt der jeweiligen Operation an. Am Beispiel von

# apt update && apt dist-upgrade

ist sehr schön ersichtlich, dass die Fortschrittsanzeige beim Download der Pakete farblich abgesetzt ist:
apt-terminal-1
Auch die Installation der heruntergeladenen Pakete hat eine farblich hervorgehobene Fortschrittsanzeige:
apt-terminal-2

So hat das Einsparen von Tipparbeit auch noch einen praktischen Nutzen.


P.S.: Ja, die aktuelle Installation sieht etwas anders aus. Den Gnome-Desktop habe ich durch LXQt ersetzt.

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Nützliches Helferlein: find

terminalMeine Musiksammlung wächst und wächst. Im Überschwang des reichlichen Platzangebotes auf der großen Kiste hatte ich einige Alben großspurig im flac-Format gespeichert, was ja nicht gerade wenig Platz braucht. Da ich diese Sammlung aber auch auf dem Netbook haben will, und zum Zwecke der Bedienung meiner Faulheit die Synchronisation mit sshfs und rsync betreibe, stoße ich genau auf dem Netbook bald an die Grenzen des Plattenplatzes.

Was liegt also näher, als alle auf der Platte befindlichen flacs in oggs umzuwandeln? Das geht sehr gut mit oggenc aus den vorbis-tools. Leider habe ich bei oggenc keine Option gefunden, die ein rekursives Arbeiten ermöglicht. Doch ich wollte es in einem Aufwasch erledigen und dachte dabei an find.

$ find ~/Daten/Musik/ -name *.flac -exec oggenc -q 7 {} \; -print

Die Option -q 7 legt die Qualität fest, default ist 3 in einem Bereich von -1 (ärmlich) bis 10 (sehr gut). Hier noch die Größenunterschiede an einem Beispiel:

-rw-r--r-- 1 owner group 28M Dez 5 2012 Daten/Musik/Cäthe/05-Cäthe-Ding.flac
-rw-r--r-- 1 owner group 7,3M Feb 10 22:25 Daten/Musik/Cäthe/05-Cäthe-Ding.ogg

Sieht so aus, als sparte ich mindestens zwei Drittel des bisher von den flacs beanspruchten Platzes auf der Festplatte ein.

Anschließend lösche ich die nun nicht mehr benötigten Dateien.

$ find ~/Daten/Musik/ -name *.flac -exec rm -f {} \;

Hier sollte man natürlich genau wissen, was man tut…

* * *

Nachtrag:

Nach der Synchronisation mit dem Netbook sieht es dort so aus:

df-h