Kernelgeschichten (II)

Mein Netbook läuft nun auch schon seit beinahe zwei Jahren zu meiner vollsten Zufriedenheit mit Manjaro Linux. Damals hatte ich mir die Netbook Edition ausgesucht, weil sie gleich optimal an den kleinen Bildschirm angepasst war.
Die Netbook Edition besitzt einen Kernel aus dem Kernel-Netbook-Projekt, der speziell auf die Nutzung mit Atom-Prozessoren zugeschnitten ist. Meinereiner verwendet ja gerne aktuelle Kernel, und so stieß mir auf, dass es schon ziemlich lange keine Updates für den letzten Netbook-Kernel 3.14.59-1-MANJARO-netbook gab. Das muss nichts bedeuten, denn Kernel 3.14 ist LTS und wird noch bis August diesen Jahres unterstützt. Trotzdem kann ich ja jetzt schon mal schauen, welche Alternativen es dann gibt.
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Netbook-Test mit Manjaro 0.8.9 „Ascella“ Netbook Edition

manjaro-whisker-logo-greenBeim Stöbern im grünen Bereich stieß ich auf die Community-Editionen von Manjaro. Es sind vielleicht nicht immer die aktuellsten Versionen, doch die Systemaktualisierung funktioniert ja bisher astrein.
Natürlich musste ich mir die Netbook-Version ansehen, vorerst mal im Live-Betrieb. Erwartungsgemäß funktioniert die eingebaute Hardware, das Gerät läuft sehr flott. Erwartungsgemäß funktionieren die Fn-Tasten bis auf wenige Ausnahmen nicht, aber das kann ich hinbiegen. Im AUR gibt es die Samsung-Tools…

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Die Netbook-Edition kommt mit einer modifizierten XFCE-Oberfläche, die an die kleinen Monitore angepasst ist. Der Kernel ist eine speziell auf Atom-Prozessoren zugeschnittene Version aus dem Kernel-Netbook-Projekt. Standardmäßig werden die Fenster im Vollbildmodus ohne Fensterdeko geöffnet. Die Softwareauswahl bietet erst einmal die wichtigsten Anwendungen, die ich auf einem Netbook betreibe. Ich finde als Webbrowser Midori, Audacious und den VLC-Player als Multimedia-Anwendungen sowie jede Menge Zubehör und Systemanwendungen. Inkscape ist als grafische Anwendung neben Evince als PDF-Betrachter auch dabei.
Büroanwendungen sind nicht vorinstalliert, ein Mail-Programm suche ich auch vergebens. Ob ich Midori als Browser verwende, oder doch lieber den Firefox, wird die Zukunft zeigen. Dank der sehr guten grafischen Paketverwaltung Pamac ist die Installation zusätzlicher Software ein Kinderspiel.

Spatry erklärt die Besonderheiten der Netbook Edition sehr schön, dass ich wohl demnächst mein Netbook umrüste.