Selbst IM „Erika“ will gratulieren

imerika

Da sollten sich die Leute, die das Wahlverhalten einiger weniger Thüringer Ureinwohner nicht anerkennen wollen oder können, ruhig mal eine Scheibe abschneiden: Selbst IM „Erika“ beabsichtigt, dem Errichter der kommunistischen Schreckensherrschaft in der Thüringischen Sozialistischen Sowjetrepublik (ThSSR) zu seiner Machtergreifung zu gratulieren.

Werbeanzeigen

Dann geh doch nach drüben!

Da bin ich doch zu Tränen gerührt:

wossikommentar

Leider hatte ich mich damals, kurz nach dem Bekanntwerden des Wahlergebnisses, zu einer fatalen Fehleinschätzung hinreißen lassen, aber selbst die wirtschaftsweisen Kaffeesatzleser liegen mit ihren pseudo-para-wissenschaftlichen Vermutungen meist völlig daneben. Und so kommt jetzt, was kommen musste: Das Ende ist da!

dasendeistda

Kollege Ossiblock hat da auch gleich die richtige Empfehlung für alle, die noch schnell ihrer Inhaftierung hinter Mauer und Stacheldraht entgehen wollen. Letztlich hat Putin dann wohl doch sein Ziel erreicht: Thüringen als bolschewistischer Pfahl im Fleische der westlichen Wertevorstellungen…

thueringische_ssr

Da bleibt nur die Hoffnung, dass die Koalition der Friedensnobelpreisträger die Demokratie in Thüringen wieder herbei bombt und so dem kommunistischen Spuk und dem Putin schnell ein Ende bereitet.

(Quelle: Live-Blog des mdr zum kommunistischen Putsch in Thüringen)

Einmal mit Profis arbeiten (III)

Eben schneide ich mit, wie im Morgenmagazin eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders mit einem Experten über den auslaufenden Support von Windows XP gesprochen wird. Da ich den Großteil dieses Gesprächs aber verpasst habe, schaue ich noch mal auf der Homepage des Morgenmagazins nach…

Es ist ja alles gut und richtig. Die Feststellung, dass ein nicht mehr gewartetes System möglicherweise unsicher ist und deshalb nicht mehr mit einem Netzzugang betrieben werden sollte, will ich auch gar nicht in Abrede stellen. Interessant ist, dass bestehende Alternativen zu einem Betriebssystem vom Erfinder des schweren Ausnahmefehlers Bill Gates immerhin kurz gestreift werden. So erwähnt der Experte, dass „Linux mittlerweile sehr einfach zu bedienen“ sei. Allerdings war es das dann auch schon.

Recht aufschlussreich ist der Artikel auf der Homepage des Morgenmagazins. Zwei Stellen stechen mir ins Auge:

„Doch auch wenn Microsoft den Support einstellt: Das System läuft weiter, es wird NICHT abgeschaltet.“

Messerscharf schließe ich daraus, dass es Systeme gibt, die es zulassen, von außen abgeschaltet zu werden. Etwa, wenn die Laufzeit der käuflich erworbenen Lizenz am Ende ist, oder vielleicht, weil der Nutzer plötzlich in ein geheimdienstliches Überwachungsmuster fällt? Brrrrr.

„Als erstes gilt es, alle Daten auf dem alten Rechner zu sichern. Entweder auf eine externe Festplatte oder gleich in einen Online-Speicher.“

Natürlich, Datensicherung ist oberstes Gebot bei solchen Aktionen. Es sei denn, man kann auf diese Daten zukünftig verzichten. Dann genügt es völlig, sie gleich in einen Online-Speicher zu packen.
Ich empfehle bei solchen Gelegenheiten immer, die drei Worte Online, Daten und Sicherung langsam und deutlich mit jeweils einer kleinen Pause dazwischen auszusprechen. Die Wahrscheinlichkeit, eine sinnvolle Verknüpfung dieser drei Worte zu finden, ist dann besonders hoch.

Auf der Startseite tönt es unter der Überschrift Service: Abschied von Windows XP

„Am 8. April zieht Microsoft den Stecker, dann wird XP nicht mehr unterstützt. Was bedeutet das für den Nutzer? Welche Alternativen gibt es? Sollte man bei Windows bleiben oder gibt es noch andere, ggf. kostenlose, Betriebsysteme?“

Natürlich bin ich gespannt, ob gerade zu den ggf. kostenlosen Betriebssystemen etwas gesagt werden würde. Ja, wird es:

„Egal ob Microsoft, Apple, oder Linux: Ein Umstieg auf ein neues Betriebssystem ist mit viel Arbeit und auch Problemen verbunden.“

Wow! Neben dieser bahnbrechenden Erkenntnis wird die Existenz von Alternativen immerhin eingeräumt. Wer jetzt mehr dazu erwartet, wird allerdings enttäuscht. Das Wort Linux kommt in diesem Artikel genau einmal vor…

* * *

Ich will fair sein: immerhin hat das Morgenmagazin noch reichlich einen Monat Zeit, um aus diesem ersten kurzen Gespräch eine Art Serie zu entwickeln, in der dann auch mal Linux-Experten zu Wort kommen. Das sollten dann eher geerdete Anwender sein, die nicht unbedingt ein IT-Studium vorweisen müssen, dafür aber jahrelange Erfahrung mitbringen. Also ich zum Beispiel. Ich denke, ich schreibe denen mal.

Das Ende des XP-Supports wäre eine Chance für Linux. Ich breche aber nicht in Euphorie aus, das schrieb ich bereits.

(alle Zitate stammen aus dem verlinkten Artikel)