Definitiv kein Paar: openSUSE 13.1 und ich

Gelegentlich las ich in den vergangenen Tagen, wie toll openSuse 13.1 gelungen sei. Nach meinen Erfahrungen mit früheren Versionen und in der VirtualBox (32bit und LXDE) bei meinem LPIC-Kurs wollte ich es nun wissen. Ich war gespannt, wie sie sich in einer echten Umgebung machte und installierte die Suse mit KDE auf der Festplatte und nicht wie sonst in einer virtuellen Maschine.

Der Installationsvorgang ist keine große Herausforderung. Aufpassen musste ich nur, als es um die Wahl des Installationsortes für den Bootloader Grub2 ging. KANOTIX ist mein „Leit“-Linux, daher sollte dessen Bootloader auch im MBR (/dev/sda) verbleiben. Ich wählte also folgerichtig die Root-Partition der SUSE-Installation (/dev/sdb2) aus.
SUSE-typisch wurde der Installationsprozess mit der Aufforderung zum Neustart unterbrochen. Ich musste dem Bootloader im MBR (KANOTIX) erst einmal mitteilen, dass es ein neues System auf dem Rechner gab. Also hieß es, KANOTIX starten und Grub2 aktualisieren:
su
update-grub

Nach dem Neustart setzte YaST die Installation mit der automatischen Systemkonfiguration fort. Es klappte recht zügig, und bald sah ich den Desktop. Weiterlesen

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Zweiter Frühling

Vorwort

Der Rechner eines Freundes ist ein in Würde gealtertes Teil, das vor vielen Jahren einmal mit einem hohen Qualitätsanspruch montiert wurde. Da mein Freund beruflich sehr viel unterwegs ist und die Anschaffung eines mobilen Gerätes aus verschiedenen Gründen keine Option war und ist, wird der Rechner sehr wenig genutzt. Die Summe der Betriebsstunden in seinem fast zehnjährigen Dasein dürfte von wesentlich neueren Geräten wie meinem lange übertroffen sein.
Auf dem Rechner sorgte damals ein vorinstalliertes Windows XP für den entsprechenden Vortrieb. Über die Jahre ist dieses Windows XP sehr langsam geworden, zudem ist die dafür vorgesehene Partition auf der Festplatte inzwischen an die Grenze ihrer Aufnahmefähigkeit gestoßen. Damit gerät jede Benutzung dieses Rechners zur Geduldsprobe, die von Meldungen verschiedener unnützer Software begleitet wird. Der Bootvorgang dauert lange genug, dass sich der Benutzer in aller Ruhe einen Kaffee kochen oder andere sinnvolle Verrichtungen erledigen kann. Abhilfe tat also Not.
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