Manjaro Mate (II)

Beim Herumspielen mit Manjaro Cinnamon erfreute ich mich zwar an diesem schönen Desktop, fand dessen Ressourcenhunger jedoch nicht so prickelnd. Die Grafikkarte lieferte schon bei einfachen Anwendungen Temperaturen, die mich beinahe um den Festsitz der Lötverbindungen fürchten ließen. Ganz so schlimm war es nicht, aber Temperaturen oberhalb von sechzig Grad Celsius war ich schlicht nicht gewohnt. Der Prozessor war auch die meiste Zeit auf Anschlag getaktet, was sicher auf den anspruchsvolleren Cinnamon-Desktop zurück zu führen ist.

manjaro-mate-2016-03-21

So war der Entschluss schnell gefällt und Manjaro Cinnamon durch Manjaro Mate ersetzt. Hier ist nun alles so, wie ich es haben will. Es war zwar nicht unbedingt erforderlich, komplett neu zu installieren, da meine XFCE-Installation einfach auf einen anderen Desktop umgestrickt werden kann. Ich wollte aber das Arbeitspferd auch auf der ersten Platte im System haben, weil sie wesentlich neuer ist als die kleinere zweite Platte.
Auch zeigt die neu installierte Mate-Edition nicht die Macke meines bisherigen Lieblings, beim Herunterfahren eine Gedenkpause von neunzig Sekunden einzulegen. Diverse Lösungsansätze im Manjaro-Forum führten nur zu einer kurzzeitigen Besserung dieses Verhaltens. Jetzt ist aber alles in Butter.

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Manjaro Cinnamon

manjaro-cinnamon-2016-03-15

So, Manjaro Cinnamon ist installiert. Die Oberfläche ist schon ein wenig an meinen Geschmack angepasst, bietet aber sicher noch Raum für Verbesserungen. Und ein altbekanntes Problem stellte sich auch ein: der Scanner wollte nicht. Zu diesem Problem hatte ich mir schon einen Wolf gesucht und keine Lösung gefunden. Und ausgerechnet der Kommentar, der die Lösung barg, ist mir bis gestern durchgerutscht. Unverzeihlich! Und unglaublich, dass das die Lösung sein sollte. Aber sie ist es!

So, und nun muss ich noch herausfinden, wieso conky andere CPU-Taktfrequenzen anzeigt als das CPU Frequency Applet…

Mageia 4 – Installation

Gestern meldete distrowatch.com das Erscheinen des brandneuen Mageia 4. Natürlich musste ich mir diese Distribution einmal anschauen.
Mageia hat sich 2010 von Mandriva Linux abgespalten und erscheint als Community-Projekt, was mir von vornherein schon mal sehr sympathisch ist. Ich entschied mich für den Download der Live-DVD mit Gnome-Oberfläche in 64bit, weil ich erst einmal schauen wollte. Beim herkömmlichen Installationsmedium stehen als Desktop-Oberflächen KDE, Gnome, XFCE, LXDE, Mate, Cinnamon und RazorQT zur Auswahl.
Mageia bringt eine ganze Reihe an Anwendungen mit, so dass der geneigte Tester schon einmal ordentlich loslegen kann. Firefox, Evolution, LibreOffice, Empathy… um nur einige zu nennen.

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Angeschaut: Linux Mint 16 „Petra“ Cinnamon RC

Vor ein paar Tagen erschien der erste Veröffentlichungskandidat (RC) von Linux Mint 16 „Petra“. Der bietet vorerst zwei Desktopumgebungen zur Auswahl: Mate und Cinnamon. Mich interessierte hier Cinnamon, weil ich Gnome2 ja ausgiebig kennen gelernt hatte und Mate als Fork nicht wirklich Neues bietet. Weiterlesen