Mit Geduld und Spucke

Schon lange stört mich eine Eigenart des Plasma-Panels: das Symbol von gtk-redshift wird nicht an die Größe des Plasma-Panels angepasst. So ist immer nur ein Viertelkreis zu sehen. Das passiert immer dann, wenn der Rechner einen Kaltstart ausführt, also zum Bleistift ausgeschaltet war.

redshift-icon-gross

Auf die Funktion dieses Symbols hat die Darstellung keinen Einfluss, ich aber fühle mich in meinem ästhetischen Empfinden doch gestört. Oder auf gut Deutsch: es nervt mich ein wenig. Mit einem Neustart des X-Servers – durch Abmelden hervorgerufen – wird die Darstellung korrigiert. Für ein schönes Bildschirmfoto muss ich mich also erst einmal abmelden, um nach der Neuanmeldung das Redshift-Symbol in voller Schönheit genießen zu können. Etwas viel Aufwand, nicht?

Nach etwas Denkarbeit komme ich auf die Idee, gtk-redshift verzögert starten zu lassen. Dazu bedarf es einer kleinen Änderung im Autostart-Aufruf. Bei KDE erreicht man den unter Systemeinstellungen -> Systemverwaltung – Starten und Beenden -> Autostart. Hier trage ich die Verzögerung für den Aufruf von gtk-redshift ein.

redshift-autostart

Zuerst wird zehn Sekunden lang geschlafen; und erst, wenn das erfolgreich war, wird gtk-redshift gestartet. Eine Pause von fünf Sekunden führt noch nicht zum gewünschten Erfolg. Es braucht also offensichtlich etwas mehr an Geduld. Bei zehn Sekunden tritt der gewünschte Effekt ein.

redshift-icon-passend

* * *

Ich habe länger nach einem Bildschirmfoto gesucht, auf dem das verzerrte Redshift-Symbol zu sehen ist, weil ich zu faul bin, die Einstellung noch einmal rückgängig zu machen. Es ist etwas älter, und der Systemabschnitt der Kontrollleiste sieht ziemlich chaotisch aus. Das untere Foto ist hingegen niegelnagelneu und schön aufgeräumt.

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