Facelift

Vorher: mate-menu

 

Nachher: manjaro-mate-menu

 

 

Anfangs hatte ich mir einen Wolf gesucht, denn mit einem Rechtsklick wie bei anderen Menüs kann ich das verwendete Symbol beim MATE-Hauptmenü nicht ändern. Dann erinnerte ich mich an alte KDE-3.5.x-Zeiten und fand die Lösung ganz schnell:
Im verwendeten Symbol-Thema gibt es den Ordner /usr/share/icons/Vibrancy-Full-Dark-Aqua/places/scalable, der die Datei start-here.svg enthält.
Ich muss nur das passende Symbol dahin kopieren:

# cp passendes-symbol.svg /usr/share/icons/Vibrancy-Full-Dark-Aqua/places/scalable/start-here.svg

Die Links auf start-here.svg sind durch die Kopiermaßnahme ungültig und werden gelöscht:

# cd /usr/share/icons/Vibrancy-Full-Dark-Aqua/places/scalable
# rm distributor-logo.svg gnome-main-menu.svg

Anschließend werden gültige Links erzeugt:

# ln -s start-here.svg distributor-logo.svg
# ln -s start-here.svg gnome-main-menu.svg

Da ich in nächster Zukunft das Symbolthema nicht ändere, genügt mir diese Vorgehensweise völlig.

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Manjaro Mate (II)

Beim Herumspielen mit Manjaro Cinnamon erfreute ich mich zwar an diesem schönen Desktop, fand dessen Ressourcenhunger jedoch nicht so prickelnd. Die Grafikkarte lieferte schon bei einfachen Anwendungen Temperaturen, die mich beinahe um den Festsitz der Lötverbindungen fürchten ließen. Ganz so schlimm war es nicht, aber Temperaturen oberhalb von sechzig Grad Celsius war ich schlicht nicht gewohnt. Der Prozessor war auch die meiste Zeit auf Anschlag getaktet, was sicher auf den anspruchsvolleren Cinnamon-Desktop zurück zu führen ist.

manjaro-mate-2016-03-21

So war der Entschluss schnell gefällt und Manjaro Cinnamon durch Manjaro Mate ersetzt. Hier ist nun alles so, wie ich es haben will. Es war zwar nicht unbedingt erforderlich, komplett neu zu installieren, da meine XFCE-Installation einfach auf einen anderen Desktop umgestrickt werden kann. Ich wollte aber das Arbeitspferd auch auf der ersten Platte im System haben, weil sie wesentlich neuer ist als die kleinere zweite Platte.
Auch zeigt die neu installierte Mate-Edition nicht die Macke meines bisherigen Lieblings, beim Herunterfahren eine Gedenkpause von neunzig Sekunden einzulegen. Diverse Lösungsansätze im Manjaro-Forum führten nur zu einer kurzzeitigen Besserung dieses Verhaltens. Jetzt ist aber alles in Butter.

Manjaro Cinnamon

manjaro-cinnamon-2016-03-15

So, Manjaro Cinnamon ist installiert. Die Oberfläche ist schon ein wenig an meinen Geschmack angepasst, bietet aber sicher noch Raum für Verbesserungen. Und ein altbekanntes Problem stellte sich auch ein: der Scanner wollte nicht. Zu diesem Problem hatte ich mir schon einen Wolf gesucht und keine Lösung gefunden. Und ausgerechnet der Kommentar, der die Lösung barg, ist mir bis gestern durchgerutscht. Unverzeihlich! Und unglaublich, dass das die Lösung sein sollte. Aber sie ist es!

So, und nun muss ich noch herausfinden, wieso conky andere CPU-Taktfrequenzen anzeigt als das CPU Frequency Applet…

Manjaro Mate

manjaro-logo-greenAus reiner Neugier schaute ich mir heute Ubuntu Mate an. Der Mate-Desktop ist ein Fork von Gnome2 und führt dessen klare Linie fort. Damals hatte ich mir Gnome2 auf KANOTIX gepflanzt und war damit auf dem Netbook ganz zufrieden.

Warum nun Mate? Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Darstellung einiger Anwendungen auf dem XFCE-Desktop. Konkret betrifft es das Programm gThumb, das sich so gar nicht in das gewohnte Bild einfügen will. Ich habe etliche Themen durchprobiert, aber in keinem bin ich wirklich zufrieden. Aktuell sieht es so aus:

gthumb-xfce

Im Hintergrund ist das Fenster von gThumb zu sehen. Zum Vergleich, wie die übrigen Fenster dekoriert sind, ist der Dateimanager geöffnet. Es ist ein krasser Unterschied, der mich stört.
Nun will ich auch nicht zu Ubuntu wechseln. Also habe ich Manjaro Mate in einer virtuellen Maschine installiert und nach meinen Vorlieben angepasst. Hier passt sich das gleiche Programm wesentlich besser ins Gesamtbild ein.

gthumb-mate

Noch bin ich nicht ganz einig mit mir, wie ich diesen Wechsel vollziehen will. Meine persönlichen Daten liegen alle auf /dev/sda3. Die Manjaro-Installation mit XFCE befindet sich auf /dev/sdb, was historisch bedingt ist durch die Installation als Zweitsystem. Wahrscheinlich installiere ich auf /dev/sda1 und /dev/sda2 neu mit Manjaro Mate. Ich könnte die vorhandene Installation natürlich auch auf Mate umbauen…

Kernelgeschichten (II)

Mein Netbook läuft nun auch schon seit beinahe zwei Jahren zu meiner vollsten Zufriedenheit mit Manjaro Linux. Damals hatte ich mir die Netbook Edition ausgesucht, weil sie gleich optimal an den kleinen Bildschirm angepasst war.
Die Netbook Edition besitzt einen Kernel aus dem Kernel-Netbook-Projekt, der speziell auf die Nutzung mit Atom-Prozessoren zugeschnitten ist. Meinereiner verwendet ja gerne aktuelle Kernel, und so stieß mir auf, dass es schon ziemlich lange keine Updates für den letzten Netbook-Kernel 3.14.59-1-MANJARO-netbook gab. Das muss nichts bedeuten, denn Kernel 3.14 ist LTS und wird noch bis August diesen Jahres unterstützt. Trotzdem kann ich ja jetzt schon mal schauen, welche Alternativen es dann gibt.
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Bin ich Admin, oder was?

Gerne erledige ich eine virtuelle Linux-Maschine, die ich nicht mehr benötige, mit dem Einzeiler

# rm -rf / --no-preserve-root

Es ist schon spannend zu sehen, wie nach und nach das Menü geleert, die Programme gelöscht und die Desktopsymbole bereinigt werden.
Nach den letzten Erfahrungen mit Windows 7 schwebte mir das auch in dieser Art für Windows vor. Der passende Einzeiler war schnell gefunden:

del . /S /F /Q

Anfangs funktioniert das ganz ähnlich: das Startmenü leert sich zusehends, und die Symbole auf dem Schreibtisch verschwinden. Dann jedoch häufen sich Meldungen, dass Dateien wegen fehlender Zugriffsrechte nicht gelöscht werden können.
Bitte was? Ich bin als Administrator angemeldet und führe den Befehl in einem Eingabefenster mit Administratorrechten aus und darf nicht löschen? Wegen mangelnder Zugriffrechte? Wotzefack?

Letztlich habe ich das Verzeichnis, in dem sich die Maschine befand, ordnungsgemäß geschreddert.

# find [Verzeichnis] -type f -print0 | xargs -0 shred -vun [Durchgänge]

Zwei Durchgänge dürften gereicht haben, um die letzten Spuren von Windows auf meinem Rechner zu tilgen.


Bitte nicht nachmachen, wenn Ihr nicht genau wisst, was Ihr da tut!

Datensicherung in Aktion

backup

Die Platte ist eine Intenso 2,5″ USB 3.0 mit 1 TB Kapazität, ID 152d:0539 (vendor:model).
Solche Platten sind schon für rund fünfzig Euro zu haben und sind für mich eine preiswerte Möglichkeit, meine Daten zu sichern.
Für die Sicherung benutze ich ein selbst verfasstes Shellskript auf der Basis von rsync.

Neues aus der Update-Hölle

Beim Herumwuseln im Internetz stieß ich auf einen interessanten Artikel, der ähnelt einem Aufruf an Microsoft, was sie bei Windows 10 doch schleunigst ändern müssten.

An der Stelle keimt dann immer ein Gefühl des Mitleids in mir, Mitleid mit den Anwendern, die dazu verdammt sind, ein solches System betreiben zu müssen. Freiwillig wird ja wohl keiner, der noch halbwegs bei Trost ist, sich solchen Praktiken unterwerfen?!
Jedenfalls dachte ich beim Studium des Artikels plötzlich an mein in der VirtualBox schlummerndes Windows 7 und daran, dass das letzte Update schon eine geraume Zeit zurück liegt. Versuche in der Vergangenheit endeten immer damit, dass die Suche nach Updates ergebnislos blieb oder ich sie nach einer halben Stunde entnervt abbrach. Weiterlesen

Einfache Antwort

Offenbar nimmt die Zahl der von dem fiesen Trojanischen Pferd Locky verschlüsselten Datensammlungen auf Windows-PCs sprunghaft zu. Heise fragte sich in der letzten Woche (auch ohne Fragezeichen), was gegen den Schädling getan werden kann.

Bildschirmfoto_2016-02-25_20-36-43

Aus meiner Sicht gibt es eine einfache Antwort:

Für alle noch nicht betroffenen Benutzer:

  • Backup aktualisieren
  • Platte putzen
  • Linux installieren
  • Backup zurück spielen

Für bereits geschädigte Benutzer:

Wie jetzt? Kein Backup? Dann waren die Daten nicht wichtig.

Fehler in glibc gefährdet zahlreiche Systeme

manjaro-logo-greenEigentlich mache ich mir über solche Meldungen nicht wirklich Gedanken und vertraue auf die Distribution, dass sie das Problem über kurz oder lang behebt. Im Falle von Manjaro testing wohl eher lang, wie es aussieht, denn bisher ist noch kein Update erfolgt. Andere Distributionen scheinen da schneller zu sein.

Immerhin ist das Sicherheitsleck CVE-2015-7547 bei der Mutter Arch Linux gefixt.
Das hat mich bewogen, mal etwas für mich Ungewöhnliches zu tun: ich habe das Paket glibc von Arch Linux herunter geladen und in Manjaro installiert und sicherheitshalber einen Neustart gemacht.