Lebensadern

Ho-Chi-Minh-City, Vietnam. Aufgenommen am 7.10.2008

Ho-Chi-Minh-City, Vietnam. Aufgenommen am 7.10.2008

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Typische Straßenszene in Ho-Chi-Minh-City. Aufgenommen am 7.10.2008

Typische Straßenszene in Ho-Chi-Minh-City, Vietnam. Aufgenommen am 7.10.2008

Stürmischer Abschied

Mittwoch, 15. August 2012

Leider ist der Aufenthalt in Korea viel zu kurz, und plötzlich ist die Rückreise da. Ich stehe eine halbe Stunde früher auf, um mehr Zeit zu haben. Ganz so, als könnte ich damit den Zeitpunkt des Abschieds irgendwie hinaus zögern. Ich weiß, dass das nicht geht, und trotz des guten Frühstücks, bei dem ich noch einmal aus dem Vollen schöpfe, spüre ich die Wehmut des Abschieds. Freude und Schmerz wechseln sich ab, als ich noch einmal den gemeinsamen Abend mit Dannys Familie erinnere. Die herzliche Verabschiedung durch das Hotelpersonal lindert meinen Gefühlsspagat etwas. Wir haben bis zur Abfahrt des Busses noch etwas Zeit, und der Hotelmanager fragt mich nach meinem Eindruck. Ich lobe das Hotel, und ich erwähne, dass mir nicht gefällt, dass das Restaurant nur zum Frühstück geöffnet ist. Der Manager ist dankbar, dass ich ehrlich bin. Ich sage ihm noch, dass ich das Hotel jederzeit weiter empfehlen kann. Das macht ihn froh, weshalb er meine schwere Messgerätekiste persönlich zum Bus bringt. Ich sage das nicht nur so, sondern kann es aus eigenem Erleben wirklich bestätigen: das Landmark Hotel in Suwon ist eine Empfehlung!

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Noch mehr Arbeit

Dienstag, 14. August 2012

Gleich nach dem Frühstück geht es zur Arbeit. Wir werden wieder von dem netten koreanischen Kollegen abgeholt. Beim Zutritt zum Reinraum habe ich aufgepasst und finde mich nun sofort zurecht und brauche weniger Zeit und keine Hilfestellung mehr. Die eigentliche Arbeit ist nicht so spannend, das Warten auf vorbeifliegende Partikel kann auch zermürbend sein. Test um Test wird absolviert, alles verläuft zur Zufriedenheit sowohl der anwesenden Ingenieure als auch der meinigen.

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Vom Arbeiten und der Großen Mauer

Montag, 13. August 2012

Der Tag beginnt mit dem Frühstück im Hotel. Ich wähle Western-Style, weil mir morgens der Sinn nicht nach Chinakohl, gebratenen Würstchen und Chilisauce steht. Das Rührei ist gut, die Toastscheiben schön cross und es gibt ein reichhaltiges Obstangebot. Wir werden nach dem Frühstück von einem koreanischen Kollegen abgeholt, und ich darf in einen Reinraum eines namhaften Elektronikherstellers hinein. Da bin ich schon ein wenig aufgeregt, weil es wahrscheinlich nicht sehr viele Europäer gibt, die dasselbe von sich behaupten können. Es klappt aber alles vorzüglich, auch dank der guten Vorbereitung seitens des Auftraggebers.
Mit dem Einschleusen der Ausrüstung und der Besichtigung des Prüfobjektes ist meine Arbeit an diesem Tag erledigt, so dass ich bereits zur Mittagszeit „Feierabend!“ sagen kann. Mit dem Taxi geht es zurück zum Hotel, der Fahrpreis ist moderat. Ich mache mich frisch und auf die Suche nach etwas Essbarem, denn mir knurrt der Magen. Nach wenigen Schritten habe ich ein kleines Restaurant gefunden, was mir auf Anhieb zusagt, Ich kann den außen angebrachten Schriftzeichen nicht entnehmen, um welche Art Restaurant es sich dabei handelt, zu meinem Glück haben sie eine bebilderte Speisekarte, was die Sache ungemein erleichtert. Ich bestelle eine Suppe mit Fleischeinlage, zumindest die Abbildung versprach selbiges. Ich werde nicht enttäuscht, denn erstens stimmt das servierte Essen weitestgehend mit dem Bild überein, zweitens ist der Geschmack ausgezeichnet und drittens fehlt es nicht an der landestypischen Schärfe. Mir läuft die Nase schon nach kurzer Zeit, was als Reakion auf die Schärfe schließen lässt.

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Ankunft in Suwon

Sonntag, 12. August 2012

Die Nacht ist kurz und trotz eines bequemen Sitzes recht unruhig. Vielleicht ist es ja die Aufregung, obwohl ich mir einrede, alles im Griff zu haben und dass ich ein alter Hase in Sachen Flugreisen nach Asien sei.

Das Frühstück ist in Ordnung, der Kaffee ausgezeichnet, weil ich merke, dass er mich so richtig in Schwung bringt. Kurz nach dem Frühstück legt der Käpt’n eine butterweiche Landung auf Incheon International Airport hin. Ich finde mich sofort wieder zurecht, obwohl es schon einige Zeit zurück liegt, dass ich hier gelandet bin. Neu sind die Fingerabdruck-Scanner am Einreiseschalter. Wie ich später noch erfahren werde, gibt es sie erst seit etwa zwei Monaten. Der Beamte ist freundlich und erachtet mich als würdig, in sein Land einreisen zu dürfen.

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Korea reloaded

Völlig unerwartet darf ich wieder einmal nach Asien reisen. Ich freue mich darauf, meinen „alten“ Bekannten Danny nach vier Jahren wieder zu sehen, denn der Zufall verschlägt mich noch einmal nach Korea. Ob ich jemals noch einmal dort hin komme, weiß ich nicht, deshalb genieße ich jede Minute dieser Reise intensiv.

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