Manjaro Mate (II)

Beim Herumspielen mit Manjaro Cinnamon erfreute ich mich zwar an diesem schönen Desktop, fand dessen Ressourcenhunger jedoch nicht so prickelnd. Die Grafikkarte lieferte schon bei einfachen Anwendungen Temperaturen, die mich beinahe um den Festsitz der Lötverbindungen fürchten ließen. Ganz so schlimm war es nicht, aber Temperaturen oberhalb von sechzig Grad Celsius war ich schlicht nicht gewohnt. Der Prozessor war auch die meiste Zeit auf Anschlag getaktet, was sicher auf den anspruchsvolleren Cinnamon-Desktop zurück zu führen ist.

manjaro-mate-2016-03-21

So war der Entschluss schnell gefällt und Manjaro Cinnamon durch Manjaro Mate ersetzt. Hier ist nun alles so, wie ich es haben will. Es war zwar nicht unbedingt erforderlich, komplett neu zu installieren, da meine XFCE-Installation einfach auf einen anderen Desktop umgestrickt werden kann. Ich wollte aber das Arbeitspferd auch auf der ersten Platte im System haben, weil sie wesentlich neuer ist als die kleinere zweite Platte.
Auch zeigt die neu installierte Mate-Edition nicht die Macke meines bisherigen Lieblings, beim Herunterfahren eine Gedenkpause von neunzig Sekunden einzulegen. Diverse Lösungsansätze im Manjaro-Forum führten nur zu einer kurzzeitigen Besserung dieses Verhaltens. Jetzt ist aber alles in Butter.

2 Gedanken zu „Manjaro Mate (II)

  1. Das verwundert mich etwas… sehr sogar. Da scheint irgend ein Treiber nicht optimal zu laufen.
    Ich habe hier LMDE2 Cinnamon sehr geschmeidig am laufen mit der Onboard-Grafik eines AMD-785-Chipsatz und ein AMD 3-Kerner Phenom II 720.
    Nichts spannt, nichts harkt… wie gesagt, alles sehr flüssig und bei Idle liegt die CPU-Last bei unter 2%, der RAM-Verbrauch bei unter 300 MB.
    Ich habe unter der Haube fast nix optimiert, nur ein/zwei Services deaktiviert, die ich nicht nutze.
    … schade.

    • Ja, geschmeidig war Cinnamon auch bei mir. Kein Hakeln, kein Ruckeln, nichts. Im Vergleich zu XFCE, LXDE (mit Arch) und Mate lagen die Temperaturen der Grafikkarte durchweg um 8 bis 10 °C höher. Die CPU-Last lag im Idle bei 10-11 %…
      Mit Mate ist alles so, wie ich es so lange von XFCE kenne. Der Desktop sieht jetzt so aus, wie ich es mag – etwas oldschool und mit traditionellem Bedienkonzept. Zeit also, die letzten selbst geschriebenen Skripte herüber zu holen und die letzten fehlenden Anwendungen zu installieren.

Meinen Senf dazugeben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s