Kleene Bieje

bike1Das Wetter zeigte sich heute von der besseren Seite. Es war trocken, ein leichter Wind ging und die Temperatur war angenehm, aber nicht zu warm. Also entschloss ich mich zu einer kleenen Bieje, wie der Berliner zu sagen pflegt. Nach dem Mittag sattelte ich den Drahtesel und strampelte los.
sachsenbergtour_2015-05-31(2)Mein Weg führte mich ein Stück auf der Mittellandroute D4 von Hermsdorf durch das malerische Eisenberger Mühltal nach Hartmannsdorf, wo ich den Anschluss an den Elster-Radweg finden wollte. Das war Dank der guten Beschilderung überhaupt kein Problem. Die Wege sind bis dahin asphaltiert und bis auf die Ortsdurchfahrten Bad Klosterlausnitz und Weißenborn abseits der Straßen gelegen oder führen auf gemeinsamen Gehwegen durch die Orte, wie in Hartmannsdorf und Crossen. Damit ist diese Route sehr sicher.

Foto0072Ich hatte keinen genauen Plan, wie weit mich dieser kleine Ausflug führen sollte. Im Profil könnt Ihr sehen, dass die Strecke leicht abschüssig ist. Dazu wehte ein leichter Rückenwind, so dass ich sehr gut voran kam. So war ich nach einer dreiviertel Stunde bereits in Crossen auf dem Elster-Radweg angekommen. Den kommenden Anstieg vor Augen beschloss ich, bis zum „Gipfel“ zu kletter und dort zu rasten.
Es ist der Sachsenberg, eine Erhebung von knapp über 220 Metern über NN. Er markiert die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Direkt am Weg befindet sich ein Aussichtsturm mit einem herrlichen Blick über das Landschaftsschutzgebiet „Aga-Elstertal und Zeitzer Forst“.
Ich machte eine kurze Pause, um mich zu erholen. Es ist eben sehr lange her, dass ich mich regelmäßig sportlich betätigt habe, und das merke ich jetzt. Aber der Trainingszustand bessert sich zusehends. Mein Vorhaben, für den Rückweg eine Route über Crossen und Seifartsdorf nach Tautenhain zu wählen, verwarf ich angesichts des zu erwartenden Anstiegs. Also fuhr ich auf der gleichen Route wieder zurück. Nun hatte ich einen frischen Gegenwind, und am Streckenprofil erkennt Ihr, dass es stetig bergan ging.
sachsenbergtour_2015-05-31

Die kleene Bieje war insgesamt 44 Kilometer lang, die reine Fahrzeit betrug 2:15 Stunden. Gar nicht so schlecht für einen Anfänger. Die wichtigste Erkenntnis dieses Tages besteht für mich jedoch darin, mit diesem Fahrrad auch noch längere Etappen zu schaffen.

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