Reboot

So, es sieht wohl so aus, als ginge es hier weiter. Ich habe mich soweit gefangen und werde in loser Folge zu Allem schreiben, was mich beschäftigt und von dem ich denke, dass es geschrieben werden muss.

[Aufreger]
In einem Blogpost schrieb ich über meine unerfreulichen Erfahrungen mit der Einführung des Mindestlohns. Ich rechnete allerdings nicht mit der unerfreulichen Tatsache, dass die Sprallos von der INSM auch meinen Artikel für ihre unsäglich asoziale Propaganda hernehmen und gegen den Mindestlohn wettern.

Damit das klar ist: ich bin nicht gegen den Mindestlohn. Dieses Gesetzeswerk ist einfach nur schlecht gemacht worden von den Pfuschern in Berlin, die übrigens vom „Wähler“ alimentiert und mit Transferleistungen versorgt werden. Die Unternehmer unternehmen also was – wer will es ihnen verdenken? – und nutzen einfach die Lücken im verpfuschten Gesetz. Es hätte ja zumindest drin stehen können, dass die Lohnsklaven durch das Gesetz nicht weniger Einkommen haben dürfen als vorher. Wurde aber wohl irgendwie nicht so formuliert.
Und ob Achtfuffzich tatsächlich ausreichend sind, steht auf einem ganz anderen Blatt…
Ich distanziere mich hier deutlich von der neoliberalen und asozialen Propaganda der so genannten „Initiative Neue soziale Marktwirtschaft“. Ich war wohl etwas blauäugig, denen Munition geliefert zu haben und hoffe, dass das jetzt ein für alle Mal geklärt ist.

Und weil es so schön zum Thema passt: ich habe jetzt eine Arbeit. Als Taxifahrer. Mit einem Lohn, der dieses schlecht gemachte Gesetz nicht braucht. Geht doch!

[Anreger]
Meine neue Arbeitsstelle befindet sich sozusagen im Nachbarort. Die Entfernung beträgt rund fünf Kilometer. Mir erschien es wenig sinnvoll, mein Auto für diese Entfernung zu nutzen, weil ausdauernder Betrieb auf Kurzstrecken sowohl den Verbrauch als auch den Verschleiß des Vehikels in die Höhe treibt. Aus diesem Grunde habe ich mir ein umweltfreundliches Verkehrsmittel zugelegt: bike1 Heutzutage gibt es ja Räder für alle Lebenslagen mit Ausstattung für alle Geldbeutel. Ich hatte eine Schmerzgrenze und keine Ahnung. Also führte mich mein Weg zum örtlichen Dealer. Ich schilderte ihm mein Anliegen, nicht ohne augenzwinkernd zu erwähnen, dass ich keinerlei Ambitionen hege, die Friedensfahrt gewinnen zu wollen.
Er empfahl mir ein seiner Meinung nach geeignetes Modell, und ich vertraute ihm. Volltreffer! Nach zehn Metern Probefahrt wusste ich, dass es genau mein Fahrrad ist.

Seit knapp drei Wochen radele ich zur Arbeit, und am Wochenende überkommt mich zunehmend das Verlangen nach ’ner kleenen Bieje, wie der Berliner zu sagen pflegt. In den zurückliegenden Wochen ist es mir gelungen, ein paar von den überflüssigen Pfunden los zu werden. Die Radelei hilft mir jetzt, dass es nicht umsonst war.

[Abreger]
manjaro-logo-greenAufmerksamen Besuchern wird es nicht entgangen sein, dass ich die Seiten „Mein Desktop-PC“ und „Mein Netbook“ immer schön aktuell gehalten habe. Die installierten Systeme laufen absolut stabil und zufriedenstellend, die fälligen Updates verlaufen störungsfrei.

Nach über einem Jahr mit Manjaro komme ich zu dem Urteil, dass es Spaß macht, eine funktionierende Rolling-Release-Distribution zu benutzen und zu pflegen. Ich will mich nicht dazu hinreißen lassen, sie als einsteigerfreundlich zu bezeichnen, denn ein paar grundlegende Kenntnisse sind schon vorteilhaft. Aber hey, Probieren geht über Studieren, und falls Ihr jemanden in Reichweite habt, der bei Problemen helfen kann…

Augenblicklich denke ich gerade auf der Idee herum, vielleicht doch wieder zur Mutter Arch Linux zu wechseln. Aber es läuft eben gerade alles so schön und gefällt mir so, wie es ist.

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