Explodiert

Es gab mal eine Zeit, da mochte ich die Äußerungen eines Michael Spreng recht gerne lesen. Aus diesem Grunde abonnierte ich den Sprengsatz in meinem Feedreader…

Sorry, aber mit diesem Erguss hat er alle Wertschätzung bei mir verloren. Unübersichtliche Nachrichtenlage, keinerlei Beweise, aber Herr Spreng salbadert, dass die Schwarte nur so kracht. Mir scheint, dass da einer dem Kalten Kriege fröhliche Urständ‘ feiert.

Mit diesem Scheiß hat sich Herr Ex-Politikberater aus meiner Feedliste mit Verve heraus geSPRENGt.

Tschüs, Micha.

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9 Gedanken zu „Explodiert

  1. bisher weiß man zwar bloß, daß man gar nichts weiß – zumindest nichts genaues, nicht mal die exakte Ursache für’s Runterkommen des Flugzeugs ist bekannt – aber wie das so ist, jeder muß seinen Senf dazu geben (mich inzw eingenommen…)

    aber es handelt sich ja bloß um 300-fachen Mord – da kann man auch ruhig leichtfertig i-welche „Indizien“ zur Verurteilung heranziehen…
    v.A. was gibt’s unterhaltsameres als so ne „kleine“ Katastrophe im Sommerloch – sind ja nicht unsere Angehörigen.

    fairerweise muß aber gesagt werden: da nimmt sich keine Seite groß was. Hardcore-„Putinversteher“ wie ‑Feinde glauben eh nur, was sie glauben wollen.

  2. Schlimm ist nur, dass EUSA den Ukraine-Konflikt maßgeblich inszeniert, finanziert und angeheizt haben. Deren „Mitschuld“ ist mindestens genauso groß wie die, die sie dem Putin in die Schuhe schieben wollen. Dass Spreng die ganze Angelegenheit ebenso einseitig sieht, macht die Lektüre seines Blogs echt überflüssig für mich. Verscheißert werde ich von den Systemmedien schon genug.

    • „Systemmedien“, ohohoh…

      haben wir’s hier etwa … mit einem Querfrontler zu tun…!?! 😉

      wenn das J.D. wüsste…!

      • Ganz sicher nicht Querfrontler!

        Mir ist damals ohne mein Zutun und ohne mein Wollen ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem aufgedrängt worden, dass ich bis heute als zutiefst mittelalterlich und menschenverachtend ansehe und ablehne. Eine großartige Möglichkeit, einmal in der deutschen Geschichte etwas wirklich Gutes zu schaffen, wurde ’89-90 dem idiotischen Drang nach Westautos und Bananen sowie dem neuen Absatzmarkt von knapp 17 Millionen Ossis geopfert.

        Wenn es nun innerhalb der rechten und rechtsextremen Szene Ansichten gibt, die das herrschende Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ebenfalls ablehnen, so macht mich das noch lange nicht zu einem „Querfrontler“. Wer es dennoch so sieht, kann mich getrost im Arsch lecken!

      • kleine Anspielung. wo heutzutage ein Querfrontler hinter jeder Ecke steht – man weiß man ja… theoretisch könnte jeder der nächste sein, da heißt es gut aufpassen!

        ne, nur ein Joke.

        ich kann mit diesen Schubladensystemen eh nicht viel anfangen; mit Leitfiguren die mir „erklären“ wer die ‚richtigen‘ und ‚falschen‘ Linken sind, erst Recht nicht.

  3. …allerdings hast du Recht, auch wenn ich als geborener Westdeutscher nicht viel zum Thema beitragen kann: ne einmalige Möglichkeit verspielt.

      • hätte anfügen sollen: ich war damals 10 Jahre alt.
        also kann ich mich gleich doppelt auf die „Gunst der Spätgeborenen“ berufen 😉

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