Manjaro Linux treibt das Netbook an

manjaro-whisker-logo-greenIch hatte es angekündigt. Nachdem der Test vielversprechend verlief, installierte ich am Karfreitag kurzerhand ManjaroLinux 0.8.9 „Ascella“ Netbook Edition 32bit auf dem Zwerg.
Der Installer schlug unter anderem vor, die Installation zu verschlüsseln sowie eine separate Partition für das /home-Verzeichnis zu erstellen.

installer-1

Ich entschied mich dafür und wurde folgerichtig nach dem Verschlüsselungspasswort gefragt. Das war es dann auch schon an zusätzlichem Aufwand, denn der weitere Ablauf der Installation ist unspektakulär.
Gespannt war ich, was wohl nach dem Neustart passieren würde. Spatry sprach in seinem Video davon, dass der X-Server nicht startete, was seiner Meinung nach an dem verwendeten Display-Manager MDM lag. Er installierte Slim und hatte ein funktionierendes grafisches System. Ich war also darauf eingestellt, dasselbe zu tun, wurde aber angenehm überrascht. Zwischen der von Spatry vorgestellten RC1-Version und dem Endergebnis 0.8.9 hatte sich wohl etwas getan, denn auf meinem Netbook gab es keine Probleme.

manjaro-netbook-2014-04-18

Der Rest ist schnell abgehandelt. Ein paar optische Anpassungen hier, ein paar zusätzliche Anwendungen da, und dann noch die persönlichen Daten wieder draufpacken – fertig war mein Majaro auf dem Netbook. Und mit den Samsung-Tools aus dem AUR funktionieren auch die meisten Fn-Tasten.
Alles in allem war es eine der leichtesten Installationen mit geringem Aufwand, die ich bisher auf dem Netbook exerziert habe.

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4 Gedanken zu „Manjaro Linux treibt das Netbook an

    • Im Netbook ist eine 128 GB SSD verbaut, da ist der Platz für ein Dualboot bei allein 90 GB an Musik und Fotos zu knapp. Da werkelt jetzt Manjaro als alleiniges System. Auf dem Desktop-PC ist KANOTIX noch vorhanden, aber das habe ich seit zwei Wochen nicht mehr angeschaut…

    • Okay, hast mich erwischt:

      Wenn Manjaro so problemlos weiter läuft, sehe ich keinen Grund mehr, weiterhin KANOTIX zu verwenden. Es ist quasi nur noch als Rettungskapsel drauf, falls mal was kaputt geht. KANOTIX ist auf /dev/sda installiert, Manjaro auf /dev/sdb. Aber vielleicht ist mein Dualboot auch Ausdruck einer diffusen Trennungsangst, weil wir so lange ein glückliches und zufriedenes Paar waren, KANOTIX und ich… 😉

      Eigentlich reicht es ja, eine gute Datensicherung zu haben. Im Ernstfall ist dann schnell neu installiert.

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