Aufwind

Soeben erhalte ich eine E-Mail, die unter anderem die Information enthält, dass ich für die kommende Woche Frühschicht einplanen möchte. Es sieht wohl so aus, dass ich am kommenden Montag einen Anstellungsvertrag unterzeichne und den Rechtskreis SGB II wieder verlasse.
Die rund einhundertzehn unnützen Bewerbungen mit den Absagen haben mich doch mehr zermürbt, als ich mir selbst eingestehen wollte. Immerhin führt eine Bewerbung offenbar nun doch zum Ziel. Es zu erreichen, hat mich noch einmal Kraft und Nerven gekostet, denn die neue Beschäftigung ist von der Ausstellung eines behördlichen Dokumentes abhängig, für dessen Erlangung beinahe ein Viertel Jahr ins Land ging und die dafür zu berappenden Kosten in Höhe von rund dreihundert Euro allein durch mich bestritten werden mussten, weil die Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur meinte, ich hätte die finanziellen Möglichkeiten der Behörde lange genug strapaziert.
Der hinter mir liegende Terz mit Ämtern und Behörden sorgt dafür, dass ich augenblicklich keinen Bock habe, den Rechtsweg zu beschreiten, um das Arbeitsamt an den Kosten für meine berufliche Wiedereingliederung zu beteiligen.

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