Pimp my Netbook: Dem Kleinen Dampf gemacht

Für einen Außenstehenden mag es wie Kuddelmuddel aussehen, was ich da auf meinem Netbook veranstalte. Für mich ist es die ewige Suche nach dem perfekten System, dass es so wohl nicht gibt. Ein anderer Punkt ist der Spaß an Linux.

KDE läuft auf dem Netbook ganz ordentlich rund, wenn ich dabei in Rechnung stelle, dass der verbaute Rechenknecht nicht gerade ein Ausbund an Leistungsfähigkeit ist. Ich merke das vor allem an den Zeiten für einen Programmstart. Da dauert es schon mal fünf Sekunden, bis der Dateimanager aufgeht. Da hatte ich schon bessere Erfahrungen gemacht. Der Weg war klar, zurück zu LXDE. KANOTIX als Unterbau sollte bleiben, aber den Eigenbau aus früheren Tagen wollte ich mir nicht noch einmal zumuten. Inzwischen gibt es tadellose LXDE-Isos zum Herunterladen, das spart Zeit.

Die Installation ist eine Sache von ein paar Minuten, der acritox-Installer bietet klare Ansagen. Ich musste nur aufpassen, dass ich die Partition des /home-Verzeichnisses nicht formatiere. Klar, es gibt eine Sicherung der Daten, aber die Zeit für das Zurückbringen all der Musik, Filme und Fotos wollte ich mir sparen.
Letztlich klappte alles wie beabsichtigt, und der Kleine rennt zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Bildschirmfoto2014-02-17

Ein paar Anpassungen an meinen Geschmack habe ich noch durchgeführt, die aber wegen der häufigen Datensicherung sehr schnell erledigt waren. Wenn zum Bleistift die Konfigurationsdatei für conky schon vorliegt, spart das viel Arbeit.

  • Symbolthema Faenza
  • Fensterrahmen steel_this_theme
  • Mauszeiger Oxygen Steel aus dem Paket oxygencursors
  • eigenes Hintergundbild
  • Der Mauszeiger hat sich etwas gesträubt. Trotz Auswahl im GUI (Graphical User Interface) blieb es bei dem kleinen hässlichen schwarzen Dingens, das auch nach der Neuanmeldung nicht verschwunden war. Also musste ich mit der Konsole nachhelfen:

    # update-alternatives --config x-cursor-theme

    Wieder ein schönes Beispiel, dass so ein GUI nicht immer das Gelbe vom Ei ist.

    Advertisements

    2 Gedanken zu „Pimp my Netbook: Dem Kleinen Dampf gemacht

      • Naja, so schlimm ist es nicht. Es ist eben der Vorteil einer separaten /home-Partition. Da ist schnell mal was anderes draufgezogen, ohne dass die persönlichen Daten verschwinden. Das ist schon das ganze „Geheimnis“.
        Der ganze Vorgang hat etwa eine halbeStunde gedauert, dann sah das Ergebnis so aus, wie ich es haben wollte. Die nightly-Isos verkürzen die Installationszeit schon enorm, weil sie eben topaktuell sind und ein anschließendes dist-upgrade kaum erforderlich ist.

    Die Kommentarfunktion ist geschlossen.