Verpennt

Oha, die NachDenkSeiten haben UEFI und Secure Boot als Thema entdeckt und zitieren dazu kommentarlos einen beinahe zwei Jahre alten Artikel der FSFE, dessen Grundaussage in etwa so lautet:

„Hilfe, wir werden alle störben!“

Es gibt unzählige Anleitungen im Netz, wie man auf einem Rechner mit UEFI ein freies Betriebssystem installieren kann.

Die NachDenkSeiten tun besser daran, sich auf ihre Kernkompetenzen zu besinnen.

Advertisements

2 Gedanken zu „Verpennt

  1. Hi, so einfach isses net.

    Das Thema dürfte anhand der NSA-Skandalisierung wieder etwas ins Interesse der Öffentlichkeit rücken.

    Oder gibt es die Brisanz nicht mehr?

    Grüße
    Bernhard

  2. Um das Thema „UEFI und Secure Boot“ rankten sich eine Zeit lang äußerst abenteuerliche Geschichten, die überwiegend aus Unkenntnis gespeist wurden. In dem von den NDS zitierten Artikel geht es um die so genannten herkömmlichen PCs, also stinknormale Desktop-PC und Laptops, auch als x86 bezeichnet.

    Microsoft sagt: Wenn ein Hersteller einen PC mit Windows 8 verkaufen will, dann muss dieser PC über die Funktion „Secure Boot“ verfügen. „Secure Boot“ verhindert, dass nicht signierte Software zum Start des Rechners gelangt. In der Linux-Community witterte man damals einen Generalangriff von Microsoft auf freie Betriebssysteme.

    Microsoft sagt aber auch: Auf Nicht-ARM-Systemen (also den herkömmlichen PC) muss die Funktion „Secure Boot“ abschaltbar sein. Da genau das der Fall ist, kann jeder Nutzer selbst entscheiden, ob er die Funktion nutzt oder nicht.

    „Secure Boot“ ausschalten und ein Linux installieren – ich kann da keinerlei Brisanz erkennen. Mal abgesehen davon, dass man bei der Installation von Linux ein paar Dinge anders machen muss als noch mit herkömmlichem BIOS.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.