Warum ‘ne GUI nicht immer das Gelbe vom Ei ist (II)

Zweiter Teil der Geschichte um apper.

Auf meinem Netbook läuft zu meiner eigentlichen Zufriedenheit KDE. Das liest sich für Eingeweihte wie der Overkill für den Rechenknecht, denn wie wir alle wissen, ist so ein Atom N270 eine ziemlich lahme Krücke. Da scheint KDE reichlich überdimensioniert.
Tatsächlich kann ich eigentlich nicht meckern. Mit der aktuellen Konfiguration läuft der Kleine recht flüssig.

Irgendwann in den letzten Tagen verfestigte sich der Eindruck, dass da irgendwas anders ist. Der hüpfende Cursor als Anzeige für den Programmstart war ungewöhnlich lange zu sehen. Heute nun war es besonders schlimm. Alles hakelte und bockte, dazwischen erschienen laufend Meldungen, dass Pakete aktualisiert werden müssten…

Ich hatte apper im Verdacht, der Übeltäter zu sein. Auf dem Desktop-PC fiel der nicht so auf, weil die Kiste erheblich mehr Bums hat. Den schwachbrüstigen Atom jedoch zwang apper in die Knie.

$ su
# apt-get --purge autoremove apper
# init 6

Der Neustart brachte es ans Licht: der Übeltäter war in der Tat apper.
Ich mache also weiterhin das dist-upgrade im Terminal, so wie ich es gewohnt bin, und genieße wieder die flüssige Vorstellung von KDE auf dem Kleinen.

Advertisements