Kleine Statistik

Anzahl aktuell dokumentierter Bewerbungen: 67
Anzahl eingegangener Antworten: 26 (38,8 %)
– davon erhaltene Absagen: 11 (16,4 %)
Anzahl Vorstellungsgespräche: 4 (6,0 %)
Anzahl Vorstellungsgespräche auf reguläre Vollzeitstellen: 1 (1,5 %)

Nach 3 Gesprächen zog ich die jeweilige Bewerbung zurück, weil es sich um seltsam geänderte Einstellungsvoraussetzungen, plötzlich andere Tätigkeitsprofile sowie um ausschließlich selbständige Tätigkeit handelte.

Anzahl Tage seit Verlust des Arbeitsplatzes: 314
Anzahl verbleibende Tage bis Bezugsberechtigung AlG-2: 107

Durch den Besuch einer viermonatigen Qualifizierungsmaßnahme hat sich das Datum des Endes meines AlG-1-Bezuges um zwei Monate nach hinten verschoben.
Während dieser vier Monate habe ich kaum Bewerbungen verfasst, da ich mich voll und ganz auf diese Maßnahme konzentriert habe. Sie sollte einen beruflichen Neueinstieg ermöglichen, weshalb ich eine Bewerbung auf Stellenausschreibungen zu meinem bisherigen Tätigkeitsprofil als nicht zielführend erachtete. Nach dem Erhalt des Zertifikats LPIC-1 und dem erfolgreichen Absolvieren der Prüfung LPI-201 begann ich wieder mit dem Versenden von Bewerbungen, nun auf das angedachte neue Tätigkeitsfeld bezogen.
Würde ich nur den IT-Bereich betrachten, sähen die Prozentzahlen noch erheblich niedriger aus. Die meisten unhöflichen Menschen, die nicht mal wenigstens eine Antwort auf eine Bewerbung übrig haben, sind offenbar in der IT-Branche zu finden.

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4 Gedanken zu „Kleine Statistik

  1. *seufz* So iss dess. Ich bewerbe mich ausschließlich per Email, Antworten selten (Absagen), idR werden noch nicht einmal die Eingangsbestätigungen zurückgeschickt – das iss schon ’ne Ausnahme, nur ein Vorstellungsgespräch. Der Job war noch ca. 8 Mo. zu haben, habe jezz tel. nachgefasst, nach über einem Jahr, jezz isser nich mehr zu haben. So iss dess Leben.

    Ich drück‘ Dir weiter die Daumen.

    • Ja, ich bin auf dem harten Boden der Tatsachen angekommen. Selbst am Wert der LPIC-Zertifizierung beginne ich zu zweifeln, denn meine Erfahrung vermittelt mir ein anderes Bild als das, welches mir zu Beginn der Maßnahme in Aussicht gestellt wurde. Wenn selbst Leute, die nach 4 Monaten intensivster Beschäftigung mit Linux nicht in der Lage sind, unfallfrei eine Distribution zu installieren, durch reines Auswendiglernen von aiotestking etc. die Prüfungen bestehen und LPIC-2 bekommen, fällt mir nichts mehr ein…

      Mittlerweile treiben mich andere Fragen um. Wenn ich dann mein Auto verkaufen muss, ist die Kohle dafür eigentlich Einkommen im Sinne SGB-II?

      Schwarzer Humor…

  2. Kleiner Lichtblick: Heute flatterte mir eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ins Haus. Ich habe mich als Linux-Administrator beworben, nachdem ich wegen einer Stellenausschreibung anrief, die Kenntnisse und Erfahrungen im Windows-Umfeld voraussetzte. Nach meinem Hinweis, dass ich dergleichen nicht hätte, jedoch mit LPIC-2 aufwarten könne, wurde ich gebeten, meine Bewerbung zu schicken.
    Da bin ich mal gespannt.

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