Meine Woche im Kurzüberblick

Montag, 8. April 2013
Interessantes Thema: Benutzerverwaltung. Bisher kannte ich zwar ein paar grundlegende Zusammenhänge, habe sie aber nie so recht weiter verfolgt. Grafische Hilfsmittelchen sind ja so bequem. In der Kommandozeile sieht es da schon etwas anders aus, macht aber Spaß. Ruck-zuck sind ein paar User zum Testen angelegt und der Tag ist gerettet.

Dienstag, 9. April 2013
Es geht um die Rechte im Dateisystem. Soweit ist nicht unbedingt viel Neues für mich dabei, denn ich zehre da noch von meinen Unix-Kenntnissen. Trotzdem bin ich aufmerksam, denn so eine Auffrischung ist ja immer nützlich. Nebenbei kapiere ich auch noch die praktische Bedeutung von SUID-, SGID- und sticky-Bit.

Mittwoch, 10. April 2013
Wir betrachten die Verzeichnisstruktur mit den Augen des FHS (FileSystem Hierarchy Standard). Grundlegende Kenntnisse darüber sollte man haben, zum Beispiel zum Speicherort von Logdateien. Interessant ist auch die Frage, welche Verzeichnisse auf separate Partitionen gelegt werden dürfen und warum.

Ab sofort ist bei mir Sommer befohlen. Dem Auto habe ich die entsprechende Bereifung aufziehen lassen.

Donnerstag, 11. April 2013
Textfilter und Operationen mit Textdateien auf der Konsole. Irgendwie schleift es heute, wir schweifen immer wieder ab.

Freitag, 12. April 2013
Beim Gedanken an den Fortgang der Qualifizierung beschleicht mich ein ungutes Gefühl. Schon den zweiten Tag sind wir bei Textfiltern und Operationen mit Textdateien, aber es geht nicht so recht vorwärts, will mir scheinen. Momentan langweile ich mich ein wenig und lenke mich mit dem Laden und Entladen von Kernelmodulen ab, weil das auch ein prüfungsrelevantes Thema für die LPI-101 ist.

Mit dem heutigen Tage habe ich eine Windows-7-Installation auf dem Rechner. Es ist keine native Festplatteninstallation, so weit wollte ich nicht gehen. Deshalb habe ich eine virtuelle Maschine eingerichtet. Die Leistung meines Rechenknechts reicht gerade aus, um Windows 7 recht flüssig zu betreiben.
Es wird mir dabei helfen, meine rudimentären Kenntnisse zu Windows 7 weiter auszubauen. Lesen ist eine Sache, Ausprobieren und Testen des eben gelesenen Stoffs eine andere.
Die Installation läuft relativ unproblematisch. Schwierigkeiten gibt es nur, als ich aufgefordert werde, den Product Key einzugeben, um die Installation zu aktivieren. Ich erhalte die Meldung, dass der Key ungültig sei. Seltsame Meldung für eine rechtmäßig erworbene Lizenz, denke ich bei mir. Ich erkundige mich, führe die Installation ohne Eingabe des Product Key zu Ende (Haken für automatische Aktivierung entfernt und keine Key-Eingabe) und vollziehe nun erst die Aktivierung über das Internet. Es dauert ein wenig, klappt dann aber doch.

Sonnabend, 13. April 2013
openSUSE 12.3 läuft in einer virtuellen Maschine. Die Installation dauert mit der Netzwerk-Variante doch recht lange, am Ende ist sie erfolgreich. Ich entscheide mich für XFCE, was allerdings eher nebensächlich ist, denn ich arbeite damit hauptsächlich auf der Konsole bzw. im Terminal. Konkret geht es um die Prüfungsvorbereitung auf die LPI-101 und weitere, in denen schon gezielt nach der Paketverwaltung RPM gefragt wird. Auch hier gilt, dass sich das eigenhändige Ausprobieren der verschiedenen Optionen wohl langfristiger im Gedächtnis festsetzt, als wenn ich nur darüber lese.

Sonntag, 14. April 2013
Mein heimlicher Favorit gewinnt den GP von China. Ansonsten nervt mich die Berichterstattung zur Stallorder beim GP in Sepang ein wenig. Aber dann denke ich daran, dass es ein Zirkus ist, der mit Sport allenfalls noch die physische Belastung der Fahrer gemein hat, und ich rege mich nicht auf.

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