Der erste Tag

Furchtbar. Langweilig. Furchtbar langweilig.

Nun, ganz so schlimm war es nicht, angesichts des Unterrichtsplanes hatte ich schon geahnt, in diesem Baustein etwas unterfordert zu sein. Heute haben wir uns das nötige Werkzeug besorgt: openSUSE in der VirtualBox. Das passende Iso fand sich bereits auf dem Rechner. Ich entschied mich für LXDE als Arbeitsumgebung, was in der VirtualBox möglicherweise Vorteile hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs bringt, weshalb ich übrigens auch die 32bit-Variante installierte. Nach knapp zehn Minuten waren alle Messen gelesen, und ich hatte nun Zeit, den Drucker zu installieren. Es handelt sich um einen Netzwerkdrucker, was in einer Bildungseinrichtung auch einen Sinn ergibt. Aus den Windows-Einstellungen besorgte ich mir die Netzwerkadresse des Druckers und gab sie in CUPS in der Form socket://url.des.Netzwerdruckers ein. Der Ausdruck der Testseite klappte zu meiner vollsten Zufriedenheit. Nebenher lauschte ich den Ausführungen des Dozenten, der die Auswahl verschiedener Softwarepakete und Systemeinstellungen zu Beginn einer Installation erläuterte. Obwohl weit vorgeprescht, folgte ich ihm und änderte die betreffenden Einstellungen nach seinen Wünschen.

Als nächstes werde ich mir anschauen, was passiert, wenn ich zypper dup in die Konsole einhacke. Wir arbeiten alle mit openSUSE 12.2, und bei einem ersten Test meinte zypper, dass annähernd zweihundertachtunddreißig Pakete zu aktualisieren seien und obendrein ein Versionsupgrade anstünde, wobei ich sicher bin, dass das Eine mit dem Anderen eng liiert ist…

Nein, langweilig war es nicht wirklich. Immerhin bin ich nicht so geübt im Umgang mit openSUSE, und ich entwickele den Ehrgeiz, die Paketverwaltung auch auf der Konsole zu bedienen. Außerdem habe ich gerade bei Netzwerkfragen noch gehörigen Nachholebedarf, sodass ich die Zeit auch anderweitig nutze. Es werden auch andere Zeiten kommen, da bin ich mir sicher.

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Der Autor besucht zur Zeit eine Qualifizierungsmaßnahme mit dem Ziel, die Prüfungen LPI 101, LPI 102, LPI 201 und LPI 202 für die Zertifikate LPIC-1 und LPIC-2 des Linux Professional Institute zu bestehen.

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3 Gedanken zu „Der erste Tag

  1. Erst mal alles Gute für die Ausbildung und viel Spaß!
    Hast das übliche Problem der Einäugigen unter den Blinden ;-). Aber da ja LPIC am Ende geprüft wird, bleibt der Stoff nicht so „furchtbar langweilig“, dessen sei gewiss.
    Viel Glück noch einmal!

    • Jeden Monat eine Prüfung. April – LPI 101, Mai – LPI 102, Juni – LPI 201, Juli – LPI 202. Keine Zeit, auszuruhen… 😉

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