„Mein“ Arch Linux wird brauchbar [update]

Langsam geht es voran. Mit Hilfe des Wikis und des Forums hangele ich mich von Problemlösung zu Problemlösung. Es sind ja nicht wirklich Probleme, sondern Aufgaben und Herausforderungen, denen ich mich stellen muss, will ich doch eine grafische Oberfläche mit etwas Schnickschnack haben und nicht ausschließlich auf der Konsole im Textmodus herumhacken.

Mittlerweile sind die wichtigsten Anwendungen installiert:

Das Aussehen habe ich angepasst:

  • eigenes Hintergrundbild
  • Openbox-Thema steel_this_theme
  • LXPanel farblich an Fenster-Titelleiste des Openbox-Themas angepasst
  • modifiziertes Arch Linux – Logo als Menü-Symbol
  • Icons Faenza-elementary
  • Mauszeiger Oxygen white
  • Conky mit angepasster .conkyrc

Bildschirmfoto vom 2012-11-07 20:50:51

Natürlich gibt es noch ein paar Baustellen:

  • Skype merkt sich die Audioeinstellungen nicht [gelöst]
  • weitere Schriftarten installieren
  • im Abmeldemenü fehlen noch die Einträge für Herunterfahren und Neustart
  • Systemwerkzeuge und Zubehör müssen noch ergänzt werden [erledigt]

Das System braucht für das Booten von der Auswahl im Grub-Menü bis zur Arbeitsbereitschaft handgestoppte 21 Sekunden. Das sind nochmal 5 Sekunden weniger als bei Lubuntu, und das ist schon schnell. Genau das Richtige für die alte Kiste.

Aber auch ich werde immer schneller. Durch die intensive Beschäftigung mit dem System und LXDE sind einige Arbeiten an der Konfiguration mittlerweile fast schon Routine.

Update 17.11.2012:

Skype merkt sich doch die Audioeinstellungen. Ich hatte wohl durch Herumprobieren zwischen alsa und pulseaudio einige Dinge und Einstellungen durcheinandergebracht. Nach sauberer Beseitigung von pulseaudio und korrekter Einstellung im alsamixer und in den Skype-Optionen funktioniert der Sound bestens.

Das Aussehen habe ich weiter angepasst. Clearlooks als Fensterdekoration und das Faenza-Icon-Thema sind dazu gekommen.

Eine neue Baustelle habe ich mir mit GoogleEarth eingehandelt, denn es bricht den Start mit einer Fehlermeldung ab. Alle bisher gefundenen Workarounds haben noch nichts bewirkt.

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5 Gedanken zu „„Mein“ Arch Linux wird brauchbar [update]

  1. Geil, eji!

    Unn? Was bewegt Dich/hat Dich bewegt zu Arch? Langeweile? Lubuntu funst doch (wie ich selber sehe *g*)!

  2. Ehrlich und kurz ein paar Gründe:

    1. Arch Linux ist ein so genanntes „Rolling Release“.

    2. Mit Debain sid kann man auch ein Rolling Release bauen (siehe siduction). Hier kommt jetzt aber meine Neugier auf das andere Paketsystem (rpm) ins Spiel.

    3. Der Paketmanager pacman erfordert wesentlich weniger Tipperei. Was ich bei Debian/Kanotix/*buntu mit apt-get update && apt-get dist-upgrade mache, erledigt pacman mit einem schlichten pacman -Syu.

    4. Arch wird nachgesagt, eine Distribution für erfahrene Benutzer zu sein. Ich wollte es eben einfach mal wissen.

    5. Andere Benutzer spielen am Computer tolle Spiele. Ich spiele hin und wieder auch gerne, aber für mich heißt das geilste Spiel eben Linux! Daraus folgt 6.

    6. KANOTIX läuft absolut solide und stabil. Lubuntu läuft sauschnell, solide und stabil. 5. führt mich irgendwann an den Punkt, mich zu langweilen. 😉

    7. Ich weiß nicht, wozu das Ganze mal gut sein wird. Ich habe mir zwei Bücher zugelegt zur Vorbereitung auf die Prüfungen 101/102 und 201/202 des LPI. Da ich meine wahre Begeisterung in diesem Umfeld sehe, will ich mich beruflich umorientieren, entweder in Festanstellung oder freiberuflich/selbständig. Schau’n ‚mer mal…

  3. Pingback: KANOTIX mit LXDE | Totschka – Auf den Punkt

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