openSUSE 11.4 auf dem Netbook

Wie angekündigt habe ich mir die SUSE mit GNOME heruntergeladen und auf einen USB-Stick „gebrannt“. Auch hier dauerte der erste Bootvorgang ewig lange, beim zweiten Mal schien es schneller zu gehen, was ich aber nicht belegen kann, denn ich habe nicht mitgestoppt und auch nicht den Log ausgelesen. Das ist aber geschenkt, weil eine Installation auf Festplatte schneller sein dürfte.

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Überraschendes bot sich gleich beim ersten Test: die meisten Funktionstasten mit [Fn] machen ihrem Namen alle Ehre, denn sie funktionieren. Hier der Beweis für die Bildschirmhelligkeit:

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[Fn]+[F9] legt die WLAN-Verbindung lahm, allerdings leuchtet die zugehörige LED trotzdem weiter.

Der Surfstick wurde nach dem Einstöpseln nicht in die Modemfunktion umgeschaltet. Also begab ich mich auf die Suche in der Paketverwaltung. Das Paket usb_modeswitch wurde als installiert angezeigt, war trotzdem nicht verfügbar. Eine Neuinstallation löste das Problem, der Stick wollte umgeschaltet werden.

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Das allerdings gestaltete sich etwas holprig, weil die Legitimierung der Freischaltung nicht recht wollte. Hab dann einfach das Fenster nach mehrmaligem Drücken von [Enter] geschlossen, und das Entsperren des Sticks war vollzogen, obwohl die Meldung ein wenig anders lautete…

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Ich schloss einfach auch dieses Fenster und erhielt folgende Nachricht:

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Die Verbindung war also hergestellt.
openSUSE 11.4 bringt als Browser den Firefox 4 in Version Beta 12 mit. Was der kann, werde ich mir später noch anschauen.
Ebenfalls positiv ist für mich, dass LibreOffice enthalten ist.

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Es war unproblematisch, eine WLAN-Verbindung herzustellen, was man heutzutage aber auch voraussetzen muss. Das Einrichten der UMTS-Verbindung war eigentlich auch kein Problem, wenn ich mal von den fehlerhaften Meldungen beim Freischalten absehe. Die Verbindung konnte hergestellt werden, dass zählt.
Damit ist die SUSE auf einem guten Weg, als Festplatteninstallation auf meinem Netbook zu landen. Vorerst sicher nur zu Testzwecken, aber ich bin auch neugierig, wie schnell ich mich an ein anderes Paketsystem gewöhnen kann.
Auch sonst dürfte es ein wenig Umstellung bedeuten, war ich doch bisher recht gut an Debian-basierte Distributionen gewöhnt und verrichte einige administrative Arbeit auf der Konsole. Bei SUSE werden die Befehle dafür wohl etwas anders lauten…
Schaun’mer mal!

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2 Gedanken zu „openSUSE 11.4 auf dem Netbook

  1. Der erste Start dauert vom Stick länger, weil der nicht für das System verwendete Speicherplatz auf dem Stick formatiert wird und dann als zur allgemeinen Verwendung zur Verfügung steht.

    • Danke für die Erklärung. Irgendwas in der Art hatte ich vermutet, mich aber nicht tiefer damit befasst. Ich bin nur darüber gestolpert, weil ich andere Distributionen im Test hatte, bei denen es nicht so lange dauerte.

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