To get connected …

Samstag, 14. Februar 2009

Nun ist es soweit: Ich habe meinen eigenen Internetzugang bekommen.
Gestern war der Engineer da und hat die Gerätschaften vorbeigebracht und installiert. Mittlerweile habe ich mit der Arbeit der Unternehmen und Behörden hier meine Erfahrungen gemacht, und so ging ich davon aus, dass er zur vereinbarten Zeit erscheint und ich im Ergebnis seiner Arbeit einen schnellen und störungsfreien Zugang zum Internet haben würde.

Also beeilte ich mich und machte schon ein wenig früher Feierabend, schließlich sollte die Aktion nicht ausgerechnet an meiner Unpünktlichkeit scheitern. Doch ich schaffte es und war rechtzeitig zu Hause.

Erster Pluspunkt: der Kollege kam 10 Minuten vor der angekündigten Zeit. Zu allem Überfluss hatte er auch noch alle Gerätschaften und Unterlagen dabei. Dann machte er sich an die Arbeit und erläuterte dabei jeden wichtigen Schritt. Nach etwa 5 Minuten und der Klärung, wo das Modem seinen Platz finden sollte, kam der lange ersehnte Moment: Ich hatte meinen eigenen Internetanschluss. Da ich noch keinen eigenen Telefonapparat besitze, holte der junge Mann schnell sein Testgerät und ich konnte mich von der Funktionstüchtigkeit des Telefonanschlusses überzeugen.

Modem und TV-Box

Modem und TV-Box

Nun ging es noch an die Installation der Box für das Fernsehen. Die Box bezieht die Fernsehkanäle vom Modem. Ich verfüge nun über einige Kanäle mehr als bisher, inklusive Video on demand und solchen Schnickschnack. Auch hier war die Installation von Erläuterungen sowie einer umfangreichen Einweisung in die Besonderheiten der Fernsehbox begleitet. Nach insgesamt 25 Minuten war die Angelegenheit erledigt und ich um einen Breitband-Internet-, Telefon- und Fernsehanschluss reicher.

Ich will ja nicht nörgeln, aber meine letzten Erfahrungen zu diesem Thema, die ich in Deutschland machte, sehen da etwas anders aus. Servicewüste… Aber ich wollte ja nicht nörgeln, also freue ich mich über die Schnelligkeit, Qualität und Freundlichkeit, mit der hier jede Aufgabe erledigt wird.

Natürlich habe ich dann gleich ausgiebig Weltanschauung betrieben. Nun muss ich nicht mehr zu Starbuck’s fahren und auf einen freien Platz im guten Empfangsbereich des Wireless LAN hoffen. Als dann meine Familie online war, konnte ich zum ersten Mal mit ihr einen Rundgang durch die Wohnung machen. Ich bin immer wieder begeistert, was mit ein wenig technischem Aufwand alles so machbar ist.

Herzlichst aus Singapore,

Ralf

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