Das meistfotografierte Gebäude Malaysias

Sicher gibt es noch andere Sehenswürdigkeiten – und sicher zeige ich noch einige hier – aber diese Komposition aus Edelstahl und Glas schmeichelt meinem Auge.
Wenn man beim Verlassen des Hotels schon so einen Blick hat …

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Der nächste Tag, der 9. Oktober, war mit Arbeit angefüllt, wir waren ja schließlich nicht im Urlaub. Die Gespräche mit den malaysischen Interessenten und potentiellen Kunden verliefen ausnahmslos in einer angenehmen Athmosphäre. Dass ich im Januar meine Arbeit dann in Singapur aufnehmen werde, wurde generell positiv und mit großem Interesse aufgenommen.

Nach der Arbeit ging es zu einem kurzen Einkaufsbummel. Ich schloss mich an, weil ich auf der Suche nach einem Internetcafé war. Ansonsten hat mich Chinatown nicht mehr interessiert, denn Uhren wollte ich nun wirklich nicht kaufen.
Dafür war das Essen ausgezeichnet. In einem kleinen chinesischen Restaurant hatte ich Seafood-Nudel-Suppe. Der Kellner meinte, ich solle vorsichtig sein. „Spicy!“ – Scharf! Nun, spicy ist doch okay, dachte ich mir. Schließlich gibt’s ja noch hot, was dann richtig scharf ist…
Die Suppe war wirklich köstlich und enthielt auch richtig Seafood: Tintenfisch, Muscheln und anderes Getier, was ich so nicht identifizieren konnte. Die Farbe der Suppe war rot, was durchaus auf die Menge des verwendeten Chilis schließen ließ. Na gut, Augen zu und durch!
Ziemlich bald begann meine Nase zu laufen, was ein untrügliches Zeichen für Schärfe ist. Mir wurde auch ziemlich warm. Okay, ich gebe zu, dass ich nicht erwartet hatte, auf eine solche Schärfe zu treffen. Allerdings war die Suppe auch nicht so scharf, dass sie ungenießbar gewesen wäre. Im Gegenteil, sie war köstlich! Nach ein paar Löffeln (das ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn ich aß die Suppe überwiegend mit Stäbchen) hatte ich mich an die Schärfe gewöhnt und konnte richtig genießen. Dass ich umgerechnet nur rund 2 Euro für die Suppe bezahlte, machte das Erlebnis richtig rund.

An diesem Abend fand ich kein Internetcafé, so dass ich mich entschloss, mit den Anderen zum Hotel zurückzukehren. Dort erinnerte ich mich meines Vorhabens und ging gleich weiter zu den Petronas Towers.

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Immer wieder fasziniert mich der Anblick der Türme bei Nacht.
Leider hatte ich kein Stativ dabei. Es ist recht schwierig, bei den langen Belichtungszeiten nachts nicht zu wackeln. Hin und wieder ist es mir gelungen.

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Tolle Perspektive:

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Im nächsten Beitrag zeige ich dann das bis zur Errichtung der Petronas Towers meistfotografierte Gebäude Malaysias …

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