Ungewohntes Verkehrschaos

Es gibt in Saigon etwa 3 Millionen Mopeds. Meist hatte ich den Eindruck, dass mindestens die Hälfte davon gerade auf der Straße unterwegs ist, die ich zu überqueren gedachte. Zu dem Gewühl gesellte sich dann noch das unablässige Hupkonzert. Ich sage es gleich vorweg: Ich habe mich auch nach drei Tagen nicht daran gewöhnen können und empfand es als ziemlich nervig.

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Die Preise für die Mopeds bewegen sich zwischen 400 und 10.000 US-Dollar. Am Moped erkennt man den sozialen Status des Chauffeurs.

Am Abend waren wir zum Essen eingeladen. Wir wurden mit dem Bus vom Hotel abgeholt und zum Restaurant gefahren. Die Fahrt dauerte allerdings nur etwa 5 Minuten. Angesichts der Temperaturen zwar nicht schlecht, weil der Bus ja klimatisiert war, aus umweltpolitischer Sicht jedoch durchaus verzichtbarer Luxus.

Ja, das Klima…
Gleich am ersten Tag geriet mein Wäscheplan völlig durcheinander. Ich schwitzte und schwitzte und musste mich schon mal ungeplant umziehen. Bei zwanzig Kilogramm Freigepäck muss man sich schon ein wenig einschränken. So plante ich meinen Bedarf an Hand meiner Erfahrungen aus Singapore, Malaysia und Korea. Aber Vietnam spielte da irgendwie nicht mit.

Nun, das Essen war ausgezeichnet, es gab Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und Fleisch. Typisch asiatisch, gutschmeckend und ausreichend.
Nach dem Essen wurden wir wieder zum Hotel gefahren. Ich genoss noch ein wenig die schöne Aussicht auf der Terasse im zehnten Stock des Hotels.

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Bei einem Drink ließ ich die Erlebnisse der letzten Stunden noch einmal Revue passieren. Der nächste Tag würde erst einmal ordentlich Arbeit bringen, aber deshalb waren wir ja hier…
Angesichts des prall gefüllten Plans für den 6. Oktober und der merklich zunehmenden Müdigkeit entschloss ich mich, nach einem kurzen Blick auf die Stadt dann doch ins Bett zu gehen.

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