Überraschend kurzer Arbeitstag

Dienstag, 9. September 2008

Eigentlich hatten wir für den Montag vorgesehen, unser Equipment für den Messestand auf der NanoKorea 2008 in Empfang zu nehmen und vorzubereiten.
Doch der Veranstalter hatte andere Pläne. Der Zugang zum Messegelände war erst am Dienstag möglich, und unsere Ausrüstung sollte um 11 Uhr eintreffen.

Tja, was nun? Mein Chef wollte Dienstag morgen in Seoul eintreffen – wegen dringender Termin hatte er seinen Abflug verschoben und sich auf mich verlassen, dass ich alles regelte – und einen fertig eingerichteten Stand vorfinden. Gut, ich konnte eh‘ nichts daran ändern.

Also Treffen mit dem CEO unseres koreanischen Partnerunternehmens mit kurzer Vorstellung und Firmenpräsentation. Dann eröffnete mir der CEO, dass er für mich einen Fremdenführer organisiert hat, der den ganzen Tag zur Erkundung von Seouls Sehenswürdigkeiten für mich zur Verfügung stünde. Eine schöne Überraschung!

Dann ging die Tür auf, und mir blieb die Spucke weg. Der Fremdenführer war eine Sie, jung und hübsch. Im ersten Moment dachte ich, ich sei in einem Film, zweiter Gedanke an „Verstehen Sie Spaß?“ … Zu einem dritten Gedanken war ich nicht mehr fähig, denn sie lächelte mich einfach an und begrüßte mich. Einfach unglaublich!

Also gingen wir auf Erkundungstour. Es war alles dabei: Shopping, Essen, Kunst und Kultur. In kurzer Zeit erfuhr ich praktisch nebenher die wichtigsten Dinge über die koreanische Lebensart. Sie lehrte mich die Dinge, ohne belehrend zu sein.

Dafür und für die unvergesslichen und schönen Erlebnisse bin ich Dir für immer dankbar, Enn-ha!
Kamsamida!

2.Asienreise2008_038

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