Nun also Korea…

Dienstag, 9. September 2008

Liebe Leser,

meine Erlebnisse bisher und die geplanten weiteren Aktivitäten haben mich dazu veranlasst, meinen Horizont zu erweitern und den Blog-Titel zu ändern. Denn neben Singapur und Malaysia habe ich nun ein weiteres Land in Asien erleben dürfen: Korea.

In wenigen Tagen schon geht es wieder los, und dabei werde ich Vietnam besuchen. Da erschien mir der Titel „Abenteuer Singapur“ doch etwas zu eng.

Nun also Korea …

Die übliche Aufregung vor einer solchen Reise hatte mich natürlich wieder erfasst. Ein paar Bierchen am Vorabend halfen kaum über eine relative Schlaflosigkeit hinweg.
So begab ich mich am 23. August nach knapp 4 Stunden Schlaf doch ziemlich müde auf den Weg, diesmal mit dem Zug bis nach Frankfurt zum Airport. Ich tröstete mich mit dem Gedanken, im ICE vielleicht etwas Schlaf nachholen zu können. Allerdings klappte das irgendwie nicht so recht. Also organisierte ich mir, nachdem ich meinen Koffer abgegeben hatte, erst mal einen Kaffee.
Das klappte recht problemlos, die Suche nach einer Sitzgelegenheit eher nicht. Die wenigen Plätze, die frei waren, sahen ziemlich verdreckt aus. Irgendwie regte mich der Dreck an, weiter Ausschau zu halten …
Mich an die Airports Changi (Singapore), KLIA (Kuala Lumpur) und Incheon (Seoul) erinnernd muss ich sagen, dass der Flughafen in Frankfurt mit Abstand der dreckigste Airport ist. Wenig schmeichelhaft und durchaus beschämend für Deutschland und für Besucher möglicherweise abschreckend.

Aber ich will lieber mit den positiven Erlebnissen fortfahren. Dazu gehört wieder der üblich exzellente Service des Augenschmaus-Personals bei Singapore Airlines. Das Essen war wieder vorzüglich, und alle 10 Minuten einen Drink bestellen wird auch noch mit einem solchen Lächeln belohnt, dass mein Hals gleich wieder trocken wurde.

So verging auch dieser Flug buchstäblich wie im Flug und ich fand mich recht pünktlich in den frühen Morgenstunden des 24. August in Singapore wieder. Nach knapp eineinhalb Stunden Zwischenstopp saß ich in der nächsten Maschine nach Seoul.
Nun merkte ich, dass ich doch recht müde war, hatte ich doch bis Singapur kein Auge zugetan. Da das letzte Frühstück erst zwei Stunden zurücklag, schloss ich also die Augen und war sofort weg. Irgendwie hatte ich dann auch das Mittagessen verpasst, was aber bei meinen Reserven weniger tragisch ist.

Nach weiteren sechs Flugstunden, von denen ich kaum etwas mitbekam, erreichte ich also Seoul. Die Einreiseformalitäten waren völlig unkompliziert, die Gepäckkontrolle traf den Reisenden vor mir in der Schlange. Aber ich hatte ja sowieso nichts zu befürchten.

Mein „Kontaktmann“ Danny erwartete mich programmgemäß mit einem Schild, auf dem er in sehr schöner Handschrift meinen Namen geschrieben hatte. Das war auch gut so, schließlich kannte ich ihn ja gar nicht von Angesicht.

So kam ich dann nach insgesamt 27 Stunden Reise- und Aufenthaltszeit in Seoul im Hotel an. Wie man mir später sagte, soll das „Millenium Hilton“ das beste Haus in Seoul sein …

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