Straßenverkehr

Sonntag, 3. Februar 2008

Mit beiden Beinen wieder fest auf der Erde, stürzte ich mich ins Getümmel. Schon auf der Taxifahrt zum Hotel staunte ich, wie „todesmutig“ die vielen Zweiradfahrer jeden noch so kleinen Freiraum nutzten.

Für mich war beinahe schon bewundernswert, mit welch stoischer Ruhe die Verkehrsteilnehmer das für mich ungewohnte Chaos meisterten. So scheint es absolut üblich, selbst den kleinsten Abstand noch zum Lückenspringen zu nutzen. Auch auf der falschen Spur gnadenlos bis nach vorn fahren, um wirklich im allerletzten Moment noch den Spurwechsel zu schaffen, reißt niemanden zu Gefühlsausbrüchen hin. Einen anderen Verkehrsteilnehmer aus einer untergeordneten Seitenstraße herauszulassen, scheint völlig unüblich zu sein. Jener fährt dann nach einer gewissen Karenzzeit langsam Zentimeter für Zentimeter in den Kreuzungsbereich hinein, bis kein Platz zum Ausweichen mehr ist und der Vorfahrtsberechtigte anhalten muss. Aber auch das regt niemanden auf…
Die Hupe wird überwiegend nur von Taxifahrern benutzt, um die Passanten zum Mitfahren zu bewegen.

Hier sieht man mal eine typische Straßenszene. Ach ja, die Fußgänger haben gerade „Grün“ …

1.Asienreise2008_022

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