Als hätt’ ich es geahnt…

Mir schwante schon, dass diese politische Indifferenz der Occupy!-Bewegung eines Tages ihr Ende sein würde, wenn sie nicht bald durch einen minimalen Konsens über die politische Grundrichtung ersetzt wird. Nur gegen Banken zu sein, reicht in meinen Augen nicht aus.

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Seit meinem Artikel diesbezüglich ist einige Zeit vergangen, in der ich mehr und mehr den Eindruck gewann, ich fühlte mich immer weniger in dieser Bewegung aufgehoben. Leider sieht es wohl sogar noch schlimmer aus, als ich selbst fürchtete. Teile von Occupy! Germany scheinen die Bewegung gekapert zu haben und vor den Karren eines der schlimmsten neoliberalen Menschenhasser gespannt zu haben.

An die Adresse dieser Flachzangen sei folgendes gerichtet: Es macht die menschenverachtenden Ergüsse Henkels nicht besser, wenn Ihr meint, sie erneut diskutieren zu müssen. Lest mal lieber NachDenkSeiten oder Roberto J. De Lapuente oder Feynsinn oder…
Aber gut, so ein Lapsus kann passieren, Menschen machen Fehler. Aber dass offensichtlich kritische Kommentare zu dieser hirnverbrannten Aktion zensiert werden, schlägt dem Fass endgültig die Krone ins Gesicht!
Für mich hat sich die Bewegung erledigt.

Ein Gedanke zu “Als hätt’ ich es geahnt…

  1. Nur gegen Banken zu sein, reicht in meinen Augen nicht aus.

    D’accord. Und: Was können die “armen Banken” dafür dass sie nur Sammelbecken des Kapitals und der Vermögen sind, die sie nun “sinnvoll” und renditestark anlegen müssen/sollen/dürfen.

    Die Banken sind der Sack, der so hart geprügelt werden muss, damit der Esel, die Ungleichverteilung, merkt was los ist. Nur das Symptom (Bank) bekämpfen reicht freilich nicht!

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